WohnGeld.net - Die Informationsseite zum Thema Wohngeld & Wohngeld beantragen

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf WohnGeld.Net, dem Verbraucherportal rund um das Thema Wohngeld. Viele Menschen wissen leider noch immer nicht, was das Wohngeld eigentlich ist, wer berechtigt zum Bezug ist und wie man Wohngeld beantragen kann. Wir möchten Ihnen deshalb hier kostenlose Informationen zum Thema Wohngeld geben und erklären wie die Beantragung von Wohngeld funktioniert. Wohngeld gibt es über 40 Jahre. Einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger werden mit Wohngeld bei ihren Wohnkosten unterstützt. Es wird bei Mieterinnen und Mietern als Mietzuschuss und bei Eigentümerinnen und Eigentümern als Lastenzuschuss geleistet. Die Betroffenen haben einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Für die Kinder, die bei der Wohngeldbewilligung berücksichtigt worden sind und die Kindergeld bekommen, wird seit dem 01. Januar 2011 Leistungen für Bildung und Teilhabe nach dem Bundeskindergeldgesetz gezahlt.

Im Rathaus oder Bürgeramt kann der zuständige Ansprechpartner ermittelt werden. Die Leistungen werden als Sach- oder Dienstleistungen gewährt. Drei Faktoren sind wichtig, um zu ermitteln, wer und in welcher Höhe Wohngeld gezahlt wird. Die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, die Höhe des Gesamteinkommens und die Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung ist dafür ausschlaggebend. Nur wer einen Antrag stellt und die Voraussetzungen nachweist, kann Wohngeld erhalten. Die Antragsformulare erhält man bei der Wohngeldbehörde, der Gemeinde, Amts-, Stadt- oder Kreisverwaltung. Ebenfalls wird dort auch umfassend beraten. Wer Wohngeld aufgrund des Antrags erhält, bekommt einen schriftlichen Bescheid der Behörde. Eine Wohngeldtabelle zeigt, wie hoch das Wohngeld sein könnte. Jedoch kann die tatsächlich gewährte Förderung nur von der zuständigen Wohngeldstelle errechnet werden. Die Bewilligung des Wohngeldes wird in der Regel für 12 Monate erteilt. Beginnend mit dem 1. des Monats, in dem der Wohngeldantrag gestellt wird. Nach Ablauf der 12 Monate ist ein neuer Antrag erforderlich. Beim Wohngeld ist die Miete oder Belastung nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen zuschussfähig. Diese Höchstbeträge werden in 6 Mietstufen gegliedert. Das ist notwendig, da in Deutschland die Mieten unterschiedlich hoch sind.

Das Wohngeld wird allen gewährt, die dessen bedürfen, um ihre Wohnung bezahlten zu können. Die Anzahl der Bezieher dieser staatlichen Unterstützung sank zwar in den letzten Jahren, allerdings nicht deshalb, weil es weniger Bedürftige gäbe, sondern weil viele von Ihnen ALG2 beantragen müssen. Der durchschnittliche Wohngeldanspruch beträgt 140 Euro, und kostet dem Staat insgesamt 1,16 Milliarden Euro. Grundlage der Berechnung sind außer den eigenen Einkommen die sogenannten Mietstufen. Diese sind in sechs verschiedene eingeteilt. Die Stufen eins und zwei befinden sich unterhalb des deutschen Durchschnittes, die Mietstufe 3 ist circa der Durchschnitt und 4 bis 6 liegen oberhalb. Ab 2009 haben sich die Gesetzmäßigkeiten der Wohngeldzahlung verändert. Seither werden die Heizkosten in die Miete eingerechnet, die Baualtersklassen auf Neubaumietenniveau zusammengefasst, die Miethöchstbeträge um 10 Prozent angepasst und die Tabellenwerte um 8 Prozent erhöht. Die Neuberechnung lief schleppend an, und manch einer musste darauf mehrere Monate warten. Das Wohngeldgesetz, welches Teil des Sozialgesetzbuches ist, besteht aus mehreren Teilen. Zum einen wird geregelt, wie das anzurechnende Einkommen zu ermitteln ist. Außerdem werden die Ablehnungsgründe für den Wohngeldantrag erläutert. Zudem gibt es Paragraphen zur Bewilligung, zur Erhöhung und zum Wegfall des Anspruchs. An diese Gesetzmäßigkeiten hat sich die bearbeitende Behörde zu halten. Eine Neufassung, über die lange politisch gestritten und debattiert wurde, trat am 1.1.2009 in Kraft. Für die Empfänger von Wohngeld ist es vor allem fatal, dass die Wohnnebenkosten wie Strom und Heizung in den letzten Jahren beständig extrem gestiegen sind. So stimmen die eigentlich bei der Berechnung zugrunde gelegten Zahlen nicht mehr, und der Anspruch läge eigentlich höher. Damit sollte mit dem neuen Gesetz wenigstens teilweise Rechnung getragen werden. Viel Erfolg auf unserer Webseite wünscht Ihr Team von
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Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

-Marie von Ebner-Eschenbach-