Wer bekommt Wohngeld?

Das Wohngeld wird aus der kommunalen Kasse, also von den einzelnen Städten, gewährt. Das heißt man kann sich im jeweiligen Bürgerbüro der Städte informieren, wo man einen Wohngeldantrag stellen kann. Sicherlich gibt es für die Gewährung von Wohngeld auch eine rechtliche Grundlage. Nicht jeder Einwohner hat einen Anspruch auf diese soziale Zusatzleistung.

Im Internet kann man sich allerdings auch auf „Wohngeldrechnern“ seinen Anspruch in etwa erfahren. Sicherlich gibt es eine Einkommensobergrenze, wenn man über dieser liegt, ist kein Anspruch auf Wohngeld mehr vorhanden. Es sollte bei diesen im Internet verfügbaren Rechnern für das Wohngeld das genaue Einkommen angegeben werden, denn bei der Antragsstellung müssen sämtliche Einkommensnachweise beigebracht werden. Auch eventuelle Belastungen wie Unterhaltszahlungen oder sonstige Freibeträge müssen dort angegeben werden.

Ebenfalls sollte man zu dem Termin den gültigen Mietvertrag mitbringen. In dem sollte genau aufgeschlüsselt werden, was die eigentliche Miethöhe beträgt und die einzelnen Nebenkosten. Denn das Wohngeld bezieht sich auf die Miete. Wichtig ist ebenfalls, wie groß die Wohnung ist. Wenn zwei Personen 100 Quadratmeter beispielsweise bewohnen, wird dort kein Wohngeld bezahlt. Daher sollte man sich auch vorher über die zustehende Quadratmeterzahl informieren. Damit man bei dem Antrag keine bösen Überraschungen erlebt.

Wohngeld sollte ein Ausgleich für die finanzschwächeren Mitglieder in der Gesellschaft, daher sind die Belege und Verträge unbedingt notwendig. Denn ohne diese genaue Prüfung könnte diese Gelder von jedem Bürger beantragt werden, auch wenn es ihm gar nicht zusteht und er über der festgelegten Einkommensgrenze verdient. Denn das sollte auch im Interesse der Bürger sein, sonst bliebe für Familien, die Unterstützung brauchten weniger Geld in der Kasse übrig.

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

-Pearl S. Buck-